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Archive for the ‘Autoren & Beiträge’ Category

Nachem die Autorenakquise auf eine recht breite und positive Resonanz gestoßen ist, freuen wir uns an dieser Stelle ein vorläufiges Inhaltsverzeichnis unserer Publikation präsentieren zu können:

1 Annäherungen an die Schrift

Wulf D. v. Lucius (Lucius & Lucius Stuttgart): Welche Schrift braucht der Text?

Thomas Friedrich (Hochschule Mannheim) & Veruschka Götz (Hochschule Mannheim): Über die Materialität der Zeichen.

Björn Ganslandt (Justus Liebig-Universität Gießen): Die Seite als Bild und Diagramm. Zu peircescher Semiotik und Schriftbildlichkeit im Buchdruck.

Lutz Albrecht (Freie Universität Berlin): Konnotative Semantik und Iterabilität.

2 Gestaltete Schriften

Thomas Richter (Universität Bern): Harry Graf Kessler und die Typographie.

Hanno Biber (Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien): „Ihre höchste Stilleistung ist die graphische Anordnung“ Zur Typographie der satirischen Zeitschrift „Die Fackel“ von Karl Kraus.

Christiane Fischer (Freie Universität Berlin): Der Schriftsteller Kurt Schwitters und sein Spiel mit Typographie.

Bettina Braun (Robert Walser-Zentrum Bern): „Unfeig“: Otto Nebels kleines ABC des Schreibens.

Annette Gilbert (Freie Universität Berlin): Von Typoems, typestracts, Typogrammen und Letternfeldern. Zur Schreibmaschinenpoesie in experimentellen Texten der 1950 bis 80er Jahre.

Regula Bigler (Université de Lausanne): Der Schatten des Körpers des Kutschers: Peter Weiss‘ Wahrnehmungsexperiment in Text und Bild.

Annedore M. Cruz Benedetti (Freie Universität Berlin): Zum Spannungsfeld zwischen typographischer Gestaltung und lyrischem Text, dargestellt an ausgewählten Gedichten von Jorge Artel.

Stephan Kurz (Universität Wien): Faktur der Fraktur bei Uwe Johnson. Kontextperspektiven und Schriftpolitik.

Uwe Schütte (Aston University Birmingham): Heiner Müllers Versalien.

Philipp Vanscheidt (Universität Trier): Mayröckers streunende Dichtung.

Gerrit Lembke (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel): Typographische Experimente in Walter Moers´ Zamonienromanen.

Astrid Lange (Universität Kassel/Kunsthochschule Kassel): Visuelle Poesie im Fernsehen? Alexander Kluges „Ein Liebesversuch“.

Markus Polzer (Universität Antwerpen): A Courier of Sorts. Typographie und intermediale Konnexionen in Mark Z. Danielewski´s „House of Leaves“.

Sabine Zubarik (Freie Universität Berlin): Figurale (Un)Möglichkeiten im Roman: Mark Z. Danielewskis House of Leaves.

Ursula Paintner (Freie Universität Berlin): Der fliegende Satz Zum Verhältnis von Satz und Inhalt in Christoph Ransmayrs „Der Fliegende Berg“.

Alina Kuzborska (Universität Olsztyn): Der tätowierte Textkörper. Der Roman Die Unvollendeten von Reinhard Jirgl.

3 Schriften gestalten

Klaus Peter Dencker: Optische Poesie.

Siegfried J. Schmidt (Westfälische Wilhelms-Universität Münster): Aphorismen zum Stempeln.

Albert Ernst (Wiesbaden/Johannes Gutenberg-Universität Mainz): Entsprechendes Ein Beitrag zur Form-Inhalt-Debatte.

Bernhard Metz (Freie Universität Berlin): Worldwide standardized typefaces or Can there really be a “Best Little ‘a’ in the Business”?

Magnus Wieland (Schweizerisches Literaturarchiv Bern): Bestirnte Texte. Typographischer Ursprung und literarischer Ausdruck des Asterisks.

Anna Sinofzik (London College of Communication): The Type Writers Authorial Strategies in between Content and Visuality.

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Autoren, sowie Abstracts zu den jeweiligen Beiträgen finden Sie auf den entsprechenden Seiten dieses Blogs.

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Fontes Litterarum

Typographische Gestaltung und literarischer Ausdruck

Call for Papers

[Deadline: 31.03.2010]

Medien sind bekanntlich nicht unschuldig. Auch die Schrift nicht. Sie ist mehr als der transparente Übermittler eines Sinnes. Die Literaturwissenschaft hat das lange weitgehend ignoriert. Währenddessen haben die Schrift- und Buchproduzenten nach immer neuen schöpferischen Wegen zwischen wirtschaftlichen Erfordernissen und ästhetischen Ansprüchen gesucht. Und auch vielen Autoren ist es keineswegs gleichgültig, wie ihre Texte aussehen.

Das Projekt »Fontes Litterarum« will diese drei Perspektiven einander annähern und entgegensetzen, Berührungspunkte aufzeigen und Reibungen spürbar machen.

Dafür suchen wir für einen Sammelband Beiträge von Wissenschaftlern, Gestaltern und Autoren.
Dem Titel entsprechend sollen dabei verschiedene Aspekte berücksichtigt werden:

  • Fontes Litterarum, die Quellen der Buchstaben: Die Lettern haben ihre Geschichte, die Geschichte ihrer Produktion, Distribution und Rezeption. Durch ihre Geschichte laden sie sich mit Bedeutungen auf.
  • Fontes Litterarum, die Quellen der Schriftstücke: Schriftstücke erhalten ihren Lebensodem durch die Buchstaben und ihre Anordnung auf dem Papier. Deren Form und Position sind das Substrat aller schriftlichen Erzeugnisse.
  • Fontes Litterarum, die Quellen der Literatur: Die Form und die Position der Buchstaben sind daher auch das Substrat der schönen Literatur.
  • Fontes Litterarum, literarische Schriftarten: Wenn die Schrift Teil an der ästhetischen Wirklichkeit literarischer Texte hat, dann können sie den ästhetischen Gebrauch der Sprache unterstützen und blockieren oder mit ihm in einen produktiven künstlerischen Widerstreit treten.

Entsprechende Abstracts (ca. 500 Wörter) erbitten wir bis zum 31.03.2010 per E-Mail an:

markus.polzer [at] ua.ac.be

Als Deadline für die fertigen Typoskripte ist der 30.10.2010 angesetzt.

Download: *.pdf call-for-papers (de)

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Fontes Litterarum

Typographische Gestaltung und literarischer Ausdruck

(Typographical Creation and Literary Expression)

Call for Papers

[Deadline: 03-31-2010]

Media are not innocent. Writing is not either. It is more than a transparent transmitter of meaning. Literary Studies have ignored this for a long time. Meanwhile designers of fonts and books have searched for new creative ways between economic demands and aesthetic requirements. Furthermore, many authors are not indifferent to how their books look like.

The project »Fontes Litterarum« tries to bring these three perspectives into line with each other, to oppose them, to show points of contact, and to make frictions perceptible.

Therefore, we are looking for contributions from scholars, designers, and authors for our anthology. In accordance with the title they should take the following aspects into consideration:

  • Fontes Litterarum, sources of letters: Letters have their own history; the history of their production, distribution, and reception. By this history they become charged with significance.
  • Fontes Litterarum, sources of documents: Documents receive their breath of life through their letters, and their layout on paper. The design and layout of these letters is the substratum of all literary products.
  • Fontes Litterarum, sources of literature: The design and the layout of letters is also the substratum of Belles-lettres.
  • Fontes Litterarum, literary fonts: If writing takes part in the aesthetic reality of literary texts, it will support the aesthetic use of language, or block it, or enter into a productive encounter with it.

Abstracts on these topics (approx. 500 words) are due on 03-31-2010. Please e-mail them to:

markus.polzer [at] ua.ac.be

The proposed deadline for the final versions is 10-30-2010.

Download: *.pdf call-for-papers (en)

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Autorensuche

Gegenwärtig sind wir stets auf der Suche nach interessanten und spannenden Beiträgen zu dem geplanten Sammelband.

Alle an typographischer Gestaltung Interessierten seien hiermit herzlich aufgerufen uns ihre Ideen, Vorschläge, Entwürfe etc. zukommen zu lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Beiträge aus wissenschaftlicher Perspektive mit dem Thema beschäftigen, oder ob es sich um Werkstattberichte von literarisch und/oder typographisch Schaffenden handelt.

Kontakt: pvanscheidt [at] uni-trier.de
oder:
markus.polzer [at] ua.ac.be

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